Liebe Gemeindemitglieder

Mit der neuen Möglichkeit, wieder unter strengen hygienischen Rahmenbedingungen Gottesdienst zu feiern, geschieht ein neuer Abschnitt für die Öffnung des Gemeindelebens. Das macht Hoffnung.

Gleichzeitig ist Vorsicht geboten und die Umsetzung der Hygienemaßnahmen ein großer Schritt. Besonders beim Kommunionempfang stellt sich da die Frage, wie das geschehen kann mit den gesetzlichen Vorgaben, dem was kirchlich an Möglichkeiten gestattet ist, und gleichzeitig der Würde der Eucharistie entspricht. Erfahrungen aus anderen Diözesen, in denen der Pfarrer mit Mundschutz und Zange dem Gläubigen die Kommunion reicht, hat eher zu verstörten Reaktionen geführt und viele Gottesdienstbesucher dazu bewegt, nicht zur Kommunion zu gehen.

Wir haben sehr mit uns gerungen bei unserer Videokonferenz der pastoralen Mitarbeitenden und gewählten Vorsitzenden und uns entschieden, alle Gottesdienste wieder öffentlich stattfinden zu lassen unter den vorgegebenen Sicherheitsbestimmungen, allerdings auf die Eucharistie und den Kommunionempfang zu verzichten bis Fronleichnam: Dieses Hochfest des Leibes Christi soll dann in allen Kirchen als Eucharistie mit Kommunionempfang stattfinden in der Hoffnung, dass die Pandemie soweit überwunden ist, dass ein normaler unverkrampfter Kommunionempfang möglich ist.

Da durch den Sicherheitsabstand nur ein Bruchteil von Gottesdienstbesuchern pro Kirche zugelassen ist und damit nicht alle Glaubenden den Sonntagsgottesdienst besuchen können, ist die Sonntagspflicht nach wie vor ausgesetzt.

Ich freue mich, mit Ihnen wieder Gottesdienst feiern zu können.

Und ich wünsche Ihnen Gesundheit und Zuversicht

Ihr Pfarrer Andreas Krause