Beichte - das Sakrament der Versöhnung


Das Sakrament der Beichte ist durch viele negative Erfahrungen, v.a. von Menschen älterer Generation, belastet. Druck und Zwang werden oft damit verbunden. Das Sakrament der Versöhnung will heute jedoch Menschen zu gelingendem Leben verhelfen und von Schuld und Schuldgefühlen befreien.

Wer lebt, macht auch Fehler im Leben. Das Sakrament der Versöhnung - die Beichte - will Menschen helfen im Gespräch mit einem Priester das eigene Leben besser wahrzunehmen, zu deuten und vor Gott zu bringen. Eigenes schuldhaftes und belastendes Verhalten kann vor Gott gebracht werden. Nach neuen Wegen im Leben kann gesucht werden. In der sakramentalen Lossprechung verspricht Gott, den Menschen von seinen Sünden, seiner Schuld zu befreien. Das Sakrament der Beichte will Hilfe sein, sich mit seinem Leben, mit seinen Mitmenschen und mit Gott zu versöhnen.

Beichtgelegenheit: Jeden Samstag von 17.00 Uhr bis 17.45 Uhr steht ein Priester zum Beichtgespräch für Sie in der Liebfrauenkirche zur Verfügung. Das Beichtzimmer befindet sich im Fuß des Kirchturmes auf der linken Seite unter der Empore. Dort haben Sie die Möglichkeit die Beichte in einem persönlichen Vier-Augen-Gespräch zu empfangen, wenn Sie sich an den bereitstehenden Tisch mit Stuhl setzen. Sie können aber auch - wie in einem klassischen Beichstuhl - knieend durch einen Sichtschutz hindurch beichten.

Neben der wöchentlichen Beichtgelegenheit wird die Möglichkeit zum Beichtgespräch vor den großen Feiertagen, insbesondere vor Ostern am Karfreitag zu gesonderten Zeiten angeboten. Bitte beachten Sie dazu die aktuellen Veröffentlichungen. Individuelle können Sie durch Telefonanruf oder e-mail um ein Beichtgespräch bitten.

Die Bußgottesdienste im Advent und in der Fastenzeit bieten die Möglichkeit in der gemeisamen Feier das Leben zu bedenken und vor Gott zu bringen.